Familien-, Organisations- und Systemstellen

Unsere Fortbildungslehrgang ist vom Österreichischen forum Systemaufstellungen (ÖfS) geprüft und zertifiziert.
Er entspricht damit dem hohen Qualitätsstandard des Österreichischen forum Systemaufstellungen für Fortbildungen im Feld der Aufstellungsarbeit.

Auch unsere Lehrenden haben sich der umfangreichen Personenzertifizierung als Weiterbildner*innen durch das Österreichische forum Systemaufstellungen unterzogen.

Infoabende im 1A-Institut

TERMINE
Gerne lernen wir Sie bei diesen Terminen kennen!
Anmeldung unter 0660-8780878 oder office@systementfaltung.at.

14.05.2018 von 18:30-21:00 Uhr - SchwerPunkt LSB Berufsausbildung
20.06.2018 von 18:30-21:00 Uhr - SchwerPunkt Fortbildungslehrgänge

An diesen Infoabenden werden unsere Ausbildungen und Lehrgänge präsentiert:

Lehrgang für Lebens- und Sozialberatung (Systemische psychosoziale Beratung)
Fortbildungslehrgang für LSB für Aufstellungsarbeit
Fortbildungslehrgang für LSB für Paarberatung
Lehrgang Familien-, Organisations- und Systemstellen
und diverse Spezial-Workshops

Es bleibt genug Raum für individuelle Gespräche sowie Beratung zu Ihren Fragen und Anliegen.

Einführung

Der Fortbildungslehrgang Familien-, Organisations- und Systemstellen in Theorie und Praxis ist ein intensives Auseinandersetzen mit dem Werkzeug Aufstellungsarbeit in den verschiedensten Anwendungsbereichen. Durch die Vermittlung fundierter theoretischer Grundlagen werden die Teilnehmer*innen sowohl für die Anwendung unterschiedlichster Hilfsmittel im beratend Einzelsetting als auch zur Begleitung von Klient*innen als Aufstellungsleiter*innen im Gruppensetting mit Repräsentant*innen (Darsteller*innen) befähigt. Das Fundament dafür bildet das Einüben einer systemisch-phänomenologische Grundhaltung und die Vermittlung eines konstruktivistisch-systemischen Menschenbildes.

Ziel des Fortbildungslehrganges

ist es, mittels der Verbindung systemisch-konstruktivistischer und phänomenologischer Sichtweise, die im Hintergrund wirkenden und von uns vielfach nicht wahrgenommenen Beziehungsgeflechte und Abhängigkeiten, sowie Ordnungen und Gesetze zu erfassen und dahingehend achtsam zu werden. Sind diese Ordnungen verinnerlicht, gelernt und wieder losgelassen, wird es möglich, diese als positive, liebende und unterstützende Kräfte zu empfinden und erfolgsbringend zu nutzen. In jedem System stehen Beziehungen und die diese Beziehungen prägenden Akteur*innen zueinander in einer Wechselwirkung und ihre Qualität unterliegt einer ständigen unaufhaltsamen Wandlung. Die Bande, die den Einzelnen / die Einzelne mit der Familie verbinden, binden oft über Generationen, in Wohlwollen oder Missgunst und verursachen oft unerklärliche Verstrickungen. Meist wird es gar nicht gewusst, dass es sie gibt, doch man bringt sie mit ein in jedes neue Beziehungsgeflecht. Das heißt, es gibt spezielle Faktoren, die in einer Familie und in weiterer Folge in Beziehungen wirksam sind.

Schwerpunkte des Fortbildungslehrganges

sind, den ganzheitlichen Blick auf diese Wirkfaktoren zu öffnen, zu erweitern und diese tief im inneren bewusst zu machen. Es gilt, diese Faktoren zu erkennen und anzunehmen, in Form von theoretischen Lehreinheiten im Wechsel mit Übungen, Aufstellungen sowie Meditationen und ganzheitlichen Systemanalysen. Dies hilft nicht nur den Lehrgangsteilnehmer*innen, sondern erleichtert auch in weiterer Folge, Familienmitgliedern und dem Umfeld das Leben in der gemeinsamen Struktur der zwischenmenschlichen Beziehungen.
Da diese ganzheitlichen Systementfaltungen nicht begrenzt sind, reichen sie weiter in Beziehungen, Beruf, Organisationen und Unternehmen. Wir sind alle verbunden und vernetzt. Diese natürliche Ordnung im Hintergrund gilt es zu sehen, anzunehmen und wieder zum Fließen zu bringen, damit sich Erfolg in der Familie, in Beziehungen, im Beruf, in Organisationen und Unternehmen einstellt und daraus ein erfülltes Miteinander in Liebe hin zu Wachstum und Erfolg wird.

Konzeptionelle Ausrichtung d.Fortbildungslehrgangs

Im Fortbildungslehrgang werden neueste Erkenntnisse aus der Neurobiologie und Hirnforschung in Verbindung mit fundierten systemisch-konstruktivistischen Grundlagen und der Phänomenologie in großer Achtung der verschiedenen Strömungen, Ursprünge und Weiterentwicklungen von Virginia Satir, Bert Hellinger und Mathias Varga von Kibed um nur einige zu nennen, vermittelt. Die Weiterbildner*innen setzen einen besonderen Schwerpunkt auf die Vermittlungen der Ordnungsprinzipien von Bert Hellinger, sowie der Weiterentwicklung der Wirkungsweise der verschiedenen Gewissensfelder und des geistigen Aufstellens der letzten zehn Jahre. Dabei werden sowohl die Anwendungsbereiche Familie und Beziehungen, als auch Organisation und Unternehmen behandelt. Achtsamer Umgang mit der Individualität von Menschen und deren Beziehungen, Verstrickungen und Themen, sowie der offene, allparteiliche, ressourcenorientierte, allem gleichermaßen zugetane Umgang prägen das in der Weiterbildung vermittelte Menschenbild. Die Fortbildung umfasst das Aufstellen mit Menschen in Klein- und Großgruppen sowie das Aufstellen mit vielfältigen Hilfsmitteln im Einzel- als auch Gruppensetting.

Inhalte des Fortbildungslehrganges

Grundlagen der Aufstellungsarbeit
• Geschichtliche Einführung und Entwicklungen (Quellen, Entstehungs- und Methodengeschichte)
• Theoretische Grundannahmen zur Aufstellungsarbeit
• Grunddynamiken im Familiensystem (Herkunfts- und Gegenwartsfamilie), Paardynamiken
• Grunddynamiken in Arbeitssystemen, Schnittstellen Organisations-/Familienaufstellung
• Intra- und Interpersonelle Grunddynamiken in Aufstellungen
• Möglichkeiten, Indikatoren und Grenzen der Aufstellungsarbeit im Rahmen der Lebens- und Sozialberatung

Methodik
• Aufbau, Struktur, Phasen und Einbettungsformen in Beratungsprozesse
• Entwicklung des Anliegens/Überweisungskontext/Wahl des Settings
• Hypothesenbildung, Prozessarbeit und Formen der Prozessgestaltung
• Integration verschiedener therapeutischer/beratenden Konzepte in der Anwendung
• Aufstellung in Gruppen-, Paar- und Einzelarbeit
• Umgang mit Krisensituationen im Aufstellungskontext

Praxis in verschiedenen Themenfeldern
• Mögliche Themenfelder - Familie/Patchwork, Beruf, Organisation, Unternehmen, Paarbeziehung, Eltern und Kinder, Gesundheit / Krankheit, Stress, Burnout / Resilienz, u.a. -, sowie weitere psychosoziale, pädagogische, interkulturelle und spirituelle Themen

Theorie und Praxis verschiedener Aufstellungsformen
Vermittlung der Theorie und Praxis verschiedener Aufstellungsformen und Aufstellungsformate und deren praktische Anwendungsgebiete.
• Familienaufstellung
• Organisationsaufstellung
• System- und Strukturaufstellung
• System-/Familienbrett
• Bodenanker und andere Hilfsmittel

Systemische Haltung und ethische Hintergründe
• Entwicklung der Aufsteller*innen-Persönlichkeit
(Haltung, Bewusstsein, Menschenbilder)

Didaktische Umsetzung der Inhalte

• Gemeinsames Erarbeiten der theoretischen Grundlagen Vorträge,
praktische Übungen usw.
• Lernen am Modell (Aufstellungen anhand von Teilnehmer*innen-Anliegen und externen Klient*innen)
• Kurzreferate (Lehrende und Lernende)
• Stop & Go – Verfahren
• Unterschiedliche Reflexionsvarianten
• Unterschiedliche Kleingruppen-Settings
• Analyse von Videos
• Aufstellungsübungen (Wahrnehmungsübungen, Sätze finden, Bilder lesen ….)
• Aufstellung eigener Themen
• Übungsaufstellungen in verschiedenen Gruppierungen
(mit und ohne Supervision)
• Diverse Angebote zur Entwicklung der Aufsteller*innen-Persönlichkeit (Haltungen, Bewusstsein, Menschenbilder…)
• Literaturstudium
• Supervision von selbst geleiteten Aufstellungen der Teilnehmer*innen
• Live-Aufstellungen mit Klient*innen

Lernsettings im Fortbildungslehrgang

• Seminare in Blockform (mehrere Tage)
• Peer/Selbstlerngruppen (während des Weiterbildungsangebots)
• Hospitationen bei anerkannten Leiter*innen von Aufstellungen; empfohlen in der zweiten Hälfte des Weiterbildungsangebots (beobachtende Teilnahme, Reflexion der Hospitant*innen untereinander und/oder mit der Leiter*in)
• Gruppensupervision ggf. Einzelsupervision
• Live-Supervision (Einzel- oder Gruppensetting mit „Klienten von außen“)

Qualifikation der Lehrenden

Qualifikation der Fortbildungsleitung
Die Weiterbildungsleitung besteht aus zwei ÖfS-Weiterbildner*innen, die aktiv sowohl als Lehrende als auch als psychologische Berater*innen oder Psychotherapeut*innen in ihren Quellberufen wie z.B. Systemische Familientherapie, Dipl. Lebens- und Sozialberatung (psychologische Beratung) oder Dipl. Ehe- und Familienberatung tätig sind.

DLB Viktoria Klug (Weiterbildungsleiterin)
• Eltern- und Erziehungsberaterin nach §107 Abs. 3 AußStrG
• Elternberaterin nach §95 Abs. 1a AußerStrG
• Lehrbeauftragte für Lebens-und Sozialberater*innen (WKO) und Ehe- und Familienberater*innen (FBFG)
• Dipl. Ehe- und Familienberaterin nach FBFG
• Dipl. Lebens- und Sozialberaterin (WKO)
• Dipl. Familien- und Systemaufstellerin (UEJM)
• Weiterbildnerin für Familien-, Symptom-, Struktur-, Organisations- Aufsteller*innen (Österreichisches Forum Systemaufstellungen)
• Gordon Familientraining

Dipl.-Ing. Martin Richter (Weiterbildungsleiter)
• Fortbildung in systemischer Traumatherapie in Kombination mit EMDR
• Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut
• Psychotherapeut (Systemische Familientherapie)
• Eltern- und Erziehungsberater nach §107 Abs. 3 AußStrG
• Elternberater nach §95 Abs. 1a AußerStrG
• Lehrbeauftragter für Lebens-und Sozialberater*innen (WKO) und Ehe- und Familienberater*innen (FBFG)
• Dipl. Ehe- und Familienberater nach FBFG
• Eingetragener Dipl. Mediator nach ZivMediatG
• Supervisor (ÖVS, WKO) und Supervisor (WKO) für LSB in Ausbildung
• Dipl. Lebens- und Sozialberater (WKO)
• Dipl. Familien- und Systemaufsteller (UEJM)
• Weiterbildner für Familien-, Symptom-, Struktur-, Organisations-Aufsteller*innen (Österreichisches Forum Systemaufstellungen)
• Lektor an der FH Campus Wien
• Dipl. Trainer für Erwachsenenbildung (Wifi Wien)
• Dipl. Resonanz©Coach (Wifi Wien/Institut Kutschera)

Kurt Fleischner (Weiterbildner)
Ausbildung – Weiterbildung
• Weiterbildner für Familien-, Symptom-, Struktur-, Organisations-Aufsteller*innen (Österreichisches Forum Systemaufstellungen)
• Lehrbeauftragter für Lebens-und Sozialberater*innen (WKO)
• Institut für Sozialpädagogik
• Ausbildung beim Arbeitskreis für Psychoanalyse und Sozialtherapie
• Weiterbildung in Systemischer Aufstellungsarbeit im Rahmen Systemischer Therapie und Organisationsberatung (Guni Baxa und Christine Essen, APSYS, Graz)
• Weiterbildung in Systemischen Strukturaufstellungen (M. Varga v. Kibéd, München)
• Clinical Training in IMAGO Paartherapie (Hedy und Yumi Schleifer, USA)
• Milton Ericson Master Class in Hypnotherapie (Jeffrey Zeig, USA)
Fortbildungen in:
• Gruppendynamik ÖAGG
• Provokative Therapie (Frank Farelly, USA)
• Hypnosystemische Therapie (Gunter Schmidt, BRD)
• Hypnotherapie Therapie (Jeffrey Zeig, USA)
• Energetischer Psychotherapie bei Fred Gallo (USA)

Berufliche Tätigkeit:
• Gründung der Firma E.& K. Fleischner OEG (2002)
• Mit-Begründung der Akademie für Psychosoziale Fortbildung und des Seminarzentrums „Im Werd“.(2002)
• Gründung des Wiener Instituts für Systemaufstellung (2004)
• Tätigkeit als Lebens- und Sozialberater (psychologische Beratung, Paarberatung, Erziehungsberatung)
• Leitung von 10 Lehrgängen für Systemische Aufstellungen (Wr. Institut f. Systemaufstellungen)
• Referent im Universitätslehrgang für Psychosoziale Beratung der ARGE Bildungsmanagement
• Fortbildungsseminare für MediatorInnen (Trialogis, ARGE Lösungsorientiertes Konfliktmanagement)
• Persönlichkeitsentwicklungsseminare für Führungskräfte (Österr. Vereinigung f. Organisation und Management)
• Tätigkeit als Sozialpädagoge in verschiedenen stationären Einrichtungen und Beratungsstellen des Wiener Jugendamts. (Heimen, Wohngemeinschaften, Sozialpädagogischen Beratungsstellen Mobile Arbeit mit Familien)
• Leitung diverser Jugendprojekte
• Tätigkeit als Seminar- und Workshop Leiter für verschiedene Institutionen,


Qualifikation weiterer Lehrender

Weitere Lehrende sind ÖfS-Weiterbildner*innen und seit mindestens drei Jahren als Lebens- und Sozialberater*innen mit aufrechtem Gewerbeschein tätig. Erfüllen Gastreferent*innen diese Qualifikationen nicht, ist zumindest ein(e) ÖfS-Weiterbildner*in zusätzlich anwesend.

Umfang des Fortbildungslehrganges

6 Module (theoretische und praktische Vermittlung durch Weiterbildner*innen)
a 17,2 Lehreinheiten (102 Lehreinheiten = 13 Tage)
jeweils Freitag, 17:00-20:30 Uhr & Samstag, 09:30-20:30 Uhr

sowie im Rahmen des Lehrgangs mind. 2 Aufstellungen zu eigenen Themen (Selbsterfahrung)

Terminüberblick

FL AU 1 - Grundlagen der Aufstellungsarbeit & Haltung und ethische Hintergründe
05.10.2018 & 06.10.2018; jeweils Freitag, 17:00-20:30 Uhr & Samstag, 09:30-20:30 Uhr

FL AU 2 - Teil 1 - Einführung in die Aufstellungsarbeit - Grundlagen der Aufstellungsarbeit - Einzel/Familie/Paar/Patchwork - Theorie und Praxis in verschiedenen Themenfeldern
09.11.2018 & 10.11.2018; jeweils Freitag, 17:00-20:30 Uhr & Samstag, 09:30-20:30 Uhr

FL AU 3 - Anwendung von Formen Systemischer Aufstellung - Theorie und Praxis in verschiedenen Themenfeldern
30.11.2018 & 01.12.2018; jeweils Freitag, 17:00-20:30 Uhr & Samstag, 09:30-20:30 Uhr

FL AU 4 - Teil 2 - Einführung in die Aufstellungsarbeit - Grundlagen der Aufstellungsarbeit - Einzel/Familie/Paar/Patchwork - Theorie und Praxis in verschiedenen Themenfeldern
11.01.2019 & 12.01.2019; jeweils Freitag, 17:00-20:30 Uhr & Samstag, 09:30-20:30 Uhr

FL AU 5- Methoden der Einzelarbeit - Kreative Medien und nonverbale Interventionen
15.02.2019 & 16.02.2019; jeweils Freitag, 17:00-20:30 Uhr & Samstag, 09:30-20:30 Uhr

FL AU 6 - Anwendungen und Grundlagen in Beruf und Unternehmen - Organisation / Struktur & Fortbildungsabschluss
15.03.2019 & 16.03.2019; jeweils Freitag, 17:00-20:30 Uhr & Samstag, 09:30-20:30 Uhr

Optionaler Zusatzmodul A7 für ÖfS - Wachstum und Erfolg sowie Umsetzung in der Praxis

03.05.2019 & 04.05.2019; jeweils Freitag, 17:00-20:30 Uhr & Samstag, 09:30-20:30 Uhr

Die Veranstalter behalten sich vor bei Bedarf Reihenfolge der Module zu ändern.

Zielgruppen / Teilnehmer*innen

Dieser Fortbildungslehrgang ist speziell für Lebens- und Sozialberater konzipiert.

Als Weiterbildung ist dieser Lehrgang für Teilnehmer*innen folgender Berufsfelder besonders interessant:
Psychotherapeut*innen, Psychologinnen mit Zusatzqualifikationen und Ärztinnen/Ärzte für psychotherapeutische Medizin.

Weiter ist der Lehrgang offen für Interessierte, denen systemisches Verständnis im beruflichen oder privaten Kontext nützlich ist oder die Familien-, Organisations- und Systemstellen in Theorie und Praxis erfahren und persönlich für ihre Weiterentwicklung nützen wollen.

Anregung für Anwendungs- und Aktivitätsfelder:
Beratung, Coaching, Energetik, Erwachsenenbildung, Familienmanagement, Freizeitbetreuung, Jugendarbeit, Kunsttherapie, Lebens- und Sozialberatung, Management, Meditation, Medizin, Natur-heilkunde, Organisationsentwicklung, Organisations- und Personal-beratung, Pädagogik, Personalentwicklung, Psychologie, Seelsorge, Psychotherapie, Psychologie, Seniorenbetreuung, Sozialarbeit, Schule, Supervision, Training, Unternehmensberatung, Politik, Kunst, Schau-spieler*innen, Jurist*innen, Schriftsteller*innen und Autor*innen u.a.

Zertifizierung / Diplom

Fortbildungsteilnehmer*innen, die an den Fortbildungsmodulen aktiv teilgenommen haben, erhalten ein Teilnahmezertifikat / Teilnahmebestätigung.

Für Weiterbildungsteilnehmer*innen, die zusätzlich Hospitationen und Supervisionen in Anspruch nehmen, Praxis in Form von Peergruppen/Selbstlerntagen nachweisen können, besteht die Möglichkeit die Weiterbildung Familien-, Organisations- und Systemstellen in Theorie und Praxis mit einem Diplom abschließen. Dieses Diplom ist ein wesentlicher Baustein für die Erlangung der Zertifizierung durch das Österreichische Forum Systemaufstellungen als ÖfS zertifizierte Leiter*in von Aufstellungen in psychosozialen Kontexten.

Fortbildungskosten

Die aktuellen Fortbildungskosten sind jeweils Ausschreibung, Informationsmaterial und Bildungsvertrag zu entnehmen. Gerne informieren wir Sie darüber in einem persönlichen Gespräch.

Die Kosten des Fortbildungslehrganges beinhalten die Teilnahme an den 6 Modulen FL AU 1-6 laut Ausbildungsvertrag und das dafür benötigte Material. Zu diesen Fixkosten kommen noch je nach Ihrem geplanten Gesamtziel variable Kosten für Supervision, Hospitation, Unterkunft und Verpflegung. Die Zahlung kann als einmaliger Betrag erfolgen oder in Absprache mit der Lehrgangsleitung auch individuelle gestaltet werden.

Angebot für Lehrgangsstart Herbst 2018

Fortbildungslehrgang für Lebensberater*innen (Psychologische Beratung) für Aufstellungsarbeit (FL AU)

6 Module / 102 EH

Einmalzahlung vor Beginn der Fortbildung:
€ 1890.- entspricht € 315.- je Modul

Einzelzahlung je Modul vor Modulbeginn bei Besuch der gesamten Fortbildung:
€ 320.- je Modul

Besuch von 2-3 Modulen aus der Fortbildung nach Absprache mit der Lehrgangsleitung:
€ 450. – je Modul bei Buchung der Anzahl gesamt zu bezahlen

Angebot für Interessierte an ÖfS-Zertifizierung

Zusatzangebot für Interessierte an ÖfS-Zertifizierung als Aufsteller*innen

(Dieses Angebot unfasst den theoretische Teil der Erfordernisse für die ÖfS-Zertifizierung):

6 Module/102 EH Fortbildungslehrgang LSB + 1 Zusatzmodul /18EH = gesamt 120 EH


Einmalzahlung vor Beginn der gesamten Fortbildung:
€ 2086.- entspricht € 298.- je Modul

Einzelzahlung je Modul vor Modulbeginn bei Besuch der gesamten Fortbildung:
€ 320.- je Modul, entspricht gesamt € 2240.-

Besuch von 2-3 Modulen aus der Fortbildung nach Absprache mit der Lehrgangsleitung:
€ 450. – je Modul, bei Buchung der Anzahl ist der Gesamtbetrag zu bezahlen.

Detaillierte Bildungsvertragsbedingungen

Die detaillierten Vertragsbestimmungen und Stornobedingungen sind dem jeweils gültigen Bildungsvertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu entnehmen. Gerne informieren wir Sie darüber in einem persönlichen Gespräch.

Rahmeninhalte der Fortbildungsmodule

Fortbildungslehrgang für Lebensberater*innen (Psychologische Beratung) für Aufstellungsarbeit (FL AU)

FL AU 1.1 - Grundlagen der Aufstellungsarbeit & Systemische Haltung und ethische Hintergründe
Überblick und allgemeine Einführung in das System- und Familienstellen; Methode und Anwendungsbereiche; Ursprünge des Familienstellens (Psychodrama, Familienskulptur, Gruppendynamik und Gestalttherapie); heutige Formen der Aufstellungsarbeit, Klassisches Familienstellen, Geistiges Familienstellen, Strukturaufstellungen, Grundannahmen zur Aufstellungsarbeit, Grunddynamiken im Familiensystem (Herkunfts- und Gegenwartsfamilie, Grunddynamiken in Arbeitssystemen, Möglichkeiten, Indikatioren und Grenzen der Aufstellungsarbeit im Rahmen der LSB
10 Einheiten

FL AU 1.2 - Systemische Haltung und ethische Hintergründe
Entwicklung der Aufsteller-Persönlichkeit (Haltung, Bewusstsein, Menschenbilder).
Haltung, Bewusstsein, Zielgespräch und Auftragsbearbeitung, „Leer sein“, Nicht-Wissen-wollen, Nichtwissen aushalten, „Nicht-Helfen-wollen“, Systemische Haltung, Lösungen in Systemen, Phänomenologische Wahrnehmung, Ambuiges (deutungsarmes) Vorgehen, „Aufstellungsbilder lesen“, die Bedeutung der ersten minimalen Körperreaktionen, Welche Haltungen und Interventionen sind meist nicht oder weinig hilfreich?
7 Einheiten

FL AU 2 - Teil 1 - Einführung in die Aufstellungsarbeit Grundlagen der Aufstellungsarbeit – Einzel / Familie / Paar / Patchwork– Therorie und Praxis in verschiedenen Themenfeldern
Kennenlernen von Aufbau, Struktur, Phasen und Einbettungsformen in Beratungsprozesse; Entwicklung des Anliegens/Überweisungskontext/Wahl des Settings; Hypothesenbildung, Prozessarbeit und Formen der Prozessgestaltung; Integration verschiedener therapeutischer /beraterischer Konzepte in der Anwendung; Aufstellung in Gruppen-, Paar- und Einzelarbeit; Umgang mit Krisensituationen im Aufstellungskontext
17 Einheiten

FL AU 3 - Anwendung von Formen Systemischer Aufstellung in Bezug auf – Therorie und Praxis in verschiedenen Themenfeldern
Familie, Patchwork, Paarbeziehung, Eltern und Kinder, bifokale Aufstellungen, Aufstellungen rund ums Thema Gesundheit und Körper, Supervisionsaufstellungen, Aufstellen des nächsten Schritts, Aufstellungen als Mittel der Diagnose/Analyse, Aufstellungen als Mittel der Prozessbegleitung in Choaching und Supervision
17 Einheiten

FL AU 4 - Teil 2 - Einführung in die Aufstellungsarbeit Grundlagen der Aufstellungsarbeit – Einzel / Familie / Paar / Patchwork– Therorie und Praxis in verschiedenen Themenfeldern – Teil 2
Grundlagen des Familienstellens; die Vorgehensweise; Morphische Felder und das „wissende Feld“ und die damit verbundene besondere Wahrnehmung; die erweiterte innere Haltung von Berater*innen und ihre Führung; Stellvertreter*innen; Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft; Die Ordnungen der Liebe zwischen Eltern und Kinder und innerhalb der Sippe sowie die Ordnungen der Liebe zwischen Mann und Frau und in Bezug zum tragenden Ganzen; die Unterscheidung der Gewissen, das persönliche Gewissen, das kollektive Gewissen, das geistige Gewissen
17 Einheiten

FL AU 5- Methoden der Einzelarbeit - Kreative Medien und nonverbale Interventionen
Genogramm, Einsatz von Figuren; Skulpturen; Familienbrett; Bodenanker; Stifte; Symbole; Trance; Rituale; Timeline; Teilearbeit und andere Medien zur (Einzel-, Paar-, Familien-) Systemdarstellung
17 Einheiten

FL AU 6.1- Anwendungen und Grundlagen in Beruf und Unternehmen - Organisation / Struktur
Organisationsaufstellungen und weitere Formen und Formate der Aufstellungsarbeit; Erkennen und erarbeiten von versteckten Dynamiken in Beruf, Organisationen und Unternehmen; die Wirkung von Ordnungsstrukturen in Unternehmen (Rangordnung; Zeitabfolge; die Achtung im Unternehmen); Gewissensfelder und Bindungen; Was dient dem Unternehmenserfolg sowie dem eigenen beruflichen Erfolg, wo sind meine Talente und Potentiale – Zukunftsvisionen
14 Einheiten

FL AU 6.2 - Lehrgangsabschluss
1. Prüfungsvorbereitung (Wiederholung und Diskussion)
2. Abschussprüfung (Mündliche Abschlussprüfung über die gelernten Inhalte anhand eines Praxisfalles)
3 Einheiten

102 Fortbildungseinheiten gesamt

Rahmeninhalt des Zusatzmoduls ÖfS

Rahmeninhalte des optionalen Zusatzmoduls ÖfS

A 7- Wachstum und Erfolg sowie Umsetzung in der Praxis
Besondere Dynamiken in der Aufstellungsarbeit und ihre Folgen; daraus resultierende Verstöße gegen das gleiche Recht, Zugehörigkeit und die Verletzung der Rangordnung; krankmachende Vorstellungen durchschauen und überwinden, Die Liebe des Geistes, die Ordnungen des Helfens, das neue geistige Familien-Stellen; Mitgefühl für sich selbst, Achtsamkeit, hilfreiche Geschichten
18 Einheiten

Somit ergeben sich mit den FL Auf 1-6 Modulen insgesamt 120 Lehreinheiten als Theorieteil der ÖfS-Zertifizierung.

Weitere Begleitung der Teilnehmer*innen

Die Teilnehmer*innen sind auch nach Abschluss der Fortbildung herzlich eingeladen, an Aufstellungen als Repräsentant*innen teilzunehmen, sowie auch die eigene Aufstellungspraxis von den Lehrenden supervidieren zu lassen oder auch zu hospitieren.

Evaluierung der Weiterbildung

Die Fortbildung wird nach jedem Modul (logisch zusammenhängender Einheit), sowie am Ende der Fortbildung mittels Evaluierungsbogen durch die Fortbildungsteilnehmer*innen beurteilt. Die Detailinhalte des Curriculums werden durch die Weiterbildner*innen jeweils nach dem Abschluss der Fortbildung reflektiert und evaluiert. Die Ergebnisse dieser Abstimmungsprozesse fließen im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses in nachgehende Fortbildungen und Lehrgängen ein. Das eingereichte Rahmencurriculum wird dadurch in seinen Grundzügen nicht verändert.

Zusatzausbildung

Für Fortbildungsteilnehmer*innen ohne systemisch-konstruktivistische Therapie- und oder Beratungsausbildung empfehlen wir mindestens 3 Tage „Grundlegende Theorienbildungen und Interventionstechniken der systemischen Therapie und Beratung“ zusätzlich zur angebotenen Fortbildung zu besuchen. Diese werden bei entsprechend großem Bedarf auch im Rahmen des 1A–Instituts für ganzheitliche Systementfaltung Richter & Klug GmbH entgeltpflichtig angeboten.

Kontakt

Dipl.-Ing. Martin Richter & DLB Viktoria Klug
1 A – Institut für ganzheitliche Systementfaltung Richter & Klug GmbH
T +43 660 – 878 0 878 F +43 660 – 33 – 878 0 878
M office@systementfaltung.at W www.systementfaltung.at

Fortbildungsleitung

DLB Viktoria Klug & Dipl.-Ing. Martin Richter

Möglichkeit der Zertifizierung durch ÖfS

Möglichkeit der Zertifizierung durch das Österreichische Forum für Systemaufstellungen (ÖfS)
Diese Weiterbildung ist ein Teil der zu erfüllenden Qualitätsstandards für die Zertifizierung durch das ÖfS. Die darüber hinaus notwendigen Nachweise für die Eintragung auf der ÖfS-Aufsteller*innen Liste sind jeweils aktuell auf der Homepage des ÖfS ersichtlich. Gerne unterstützen, begleiten und beraten wir Sie diesbezüglich auch nach Beendigung der Weiterbildung.

*Zusätzliche Information

Weiterbildungsteilnehmer*innen die beabsichtigen, nach Abschluss der Weiterbildung Aufstellungsseminare und Aufstellungen anzubieten bzw. selbständig im Beratungskontext tätig sein wollen, werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dazu in Österreich eine ausreichende beratende oder psychotherapeutische Grundqualifikation benötigt wird, um Klient*innen professionell begleiten zu können und auch entsprechend der jeweiligen Rechtslage begleiten zu dürfen. Es wird daher eine entsprechende Grundqualifikation und Berechtigung zur Berufsausübung als Lebens- und Sozialberater*in, Psychotherapeut*in, Klinische- und Gesundheitspsycholog*in oder Arzt/Ärztin für psychotherapeutische Medizin vom 1A-Institut für ganzheitliche Systementfaltung Richter & Klug GmbH empfohlen.
Dieses Weiterbildungsangebot ist ein Teil des erforderlichen Wissens- und Praxiserwerbs für eine Zertifizierung als Aufstellungsleiter*in durch das Österreichische Forum Systemaufstellungen (ÖfS).